Lago d’Iseo: Christos Comeback

Für alle, die wie ich leider nicht hinfahren können bzw. es noch vorhaben (Achtung – nur noch bis 3. Juli!) ein toller Artikel von Vesna Tornjanski über Christos atemberaubende Installation auf dem Lago d’Iseo. Viel Spaß und Inspiration beim Lesen!

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Auf Einladung von Lombardei TourismusBresciaIseo Lake sind wir zu Gast bei Christos Premiere zu den Floating Piers, die vom 18. Juni bis 3. Juli 2016 über 60.000 Besucher täglich übers Wasser tragen. Auf unserer exklusiven Bloggertour wandern wir völlig kunsttrunken rund um den Lago d’Iseo. Ganz im Sinne des Künstlers nähern wir uns seiner Land Art oberhalb von Sulzano auf 500 Meter über dem Meeresspiegel. Für Christo sollte der See nicht zu verwinkelt sein: „Lago d’Iseo hat eine sehr einfache Form ohne tiefe Inlets. Und wesentlich war auch, dass er umringt ist von sehr hohen Bergen, von denen man die Piers dann von oben bewundern kann“, verrät er dem Art Magazin.

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Seife, Seile, Beuys: Susanne Pittroff im MaximilianForum

Anhang 2 (1)40 Jahre ist es her, dass eines der heutigen Prunkstücke des Lenbachhauses, die Installation „Zeige deine Wunde“ von Beuys, in einer ungenutzten Passage unterm Altstadtring entstand. Als Reflex auf diese Arbeit und die spezielle Raumsituation findet nun eine vierteilige Ausstellungsreihe im MaximiliansForum statt. Den Auftakt unter dem Motto „Die Markierung des Raumes“ machen Susanne Pittroff und Maximilian Erbacher.

Die Arbeit „Echo“ der Münchner Künstlerin Susanne Pittroff nimmt ganz unmittelbaren, sinnlich erfahrbaren Bezug auf die Raumsituation im MaximiliansForum. An Nylonseilen aufgehängt „schwebt“ eine 80kg schwere Seifenkugel im Raum, nimmt die Schwingungen auf, wenn die Trambahn über die Passage rumpelt, und verströmt mal mehr mal weniger intensiven Seifenduft. Vor dem dunkelgrauen Hintergrund der Betonwände zeigt sich auch die grafisch-ästhetische Qualität der ganz in weiß gehaltenen Installation.

„WE BELIEVE LUXURY IS BEST SERVED IN SMALL QUANTITIES“ schreibt sich Maximilian Erbacher ostentativ auf die Fahne, die über einem der Eingänge zur Passage weht. Eine Steinplatte mit gleicher Inschrift soll sich auf die Reise durch verschiedene Räume an der luxuriösen Maximilianstraße machen.

z e i g e   d e i n e   W u n d e   2 0 1 6
T e i l   1 – Die Markierung des Raumes
Maximilian Erbacher „WE BELIEVE LUXURY IS BEST SERVED IN SMALL QUANTITIES“ (2016)
und Susanne Pittroff „ECHO“ (2016)
21.04. – 26.06.2016

Dazu gibt es verschiedene Veranstaltungen, mehr dazu jeweils aktuell auf www.maximiliansforum.de

 

Filmpremiere: „Markt der Masken“

Aissa in Dahlem klein

Der Münchner Dokumentarfilmer Peter Heller zeigt am Montag, dem 04. April 2016 seinen neuen Film „Markt der Masken“ im Münchner Filmmuseum. 

Heller beschäftigt sich seit vielen Jahren filmisch mit Afrika und seinem Verhältnis zu Europa. In „Markt der Masken“ nimmt er jetzt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise in Sachen afrikanische Kunst – von Faszinosum und Inspirationsquelle der westlichen (Kunst-)Welt bis hin zum Sammler- und Spekulationsobjekt des Kunstmarktes. Der Film geht auf Spurensuche von armen Schnitzern in Westafrika bis zu den Kunstmessen in Brüssel und Paris, auf denen Millionenbeträge für Kunst aus Afrika erzielt werden. Ist es ein Markt mit „Raubkunst“, wie geschichtsbewusste Afrikaner anklagen?

MARKT DER MASKEN

Von Sammlern, Händlern und Fälschern der alten Kunst Afrikas

Ein Film von Peter Heller

Montag den 4.April um 20:30 Uhr

im Filmmuseum am Jakobsplatz

Der Eintritt ist kostenlos!

Bild: (c)Filmkraft

 

 

 

Nana Dix „The Raven’s Cry“ in der neuen Galerie KUNSTKLANG

NanaDixKunstklangMit der Ausstellung „The Raven’s Cry“ der Münchner Künstlerin Nana Dix eröffnet am kommenden Dienstag, 20. Oktober, die Galerie KUNSTKLANG in München. Als Start Up des Künstlers und Kommunikations-wissenschaftlers Sven Meyer entwickelt KUNSTKLANG in der Verbindung von Musikbusiness und Kunstmarkt neue Marketing- und Vertriebsstrukturen für Künstler und Kunstprojekte.

Nana Dix zeigt bei KUNSTKLANG neue Papierarbeiten, Collagen und Übermalungen, sowie ab dem 10. November ihre ebenfalls zu diesem Werkkomplex gehörende Videoarbeit „Secret Garden“ mit Musik von Protein (Tobias Laemmert). Entstanden aus der intensiven Beschäftigung der Künstlerin mit Edgar Allan Poe’s vor 150 Jahren entstandenem Gedicht „The Raven“, entführen ihre aktuellen Arbeiten in eine zeitgenössische, poetische Welt geheimnisvoller, suggestiver Bilder, Szenen und Klänge.

Nana Dix

The Raven’s Cry

Eröffnung am 20.10.2015, 18:00 -21:00 Uhr

Galerie Kunstklang

Franz-Joseph-Str. 31, 80801 München

In eigener Sache

Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung bzgl. ihres heutigen Artikels „Der digitale Lückenbüßer“ über Kulturblogs in München.

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits seit 2005 betreibe ich meinen „Kunstblog München“ unter kunstblogmuenchen.wordpress.com.

Umso erstaunter war ich, in Ihrem Artikel „Der digitale Lückenbüßer“ in Bayern/Kultur von heute, 30.08.13 über den erst seit einem halben Jahr existenten ebenso genannten „Kunstblog München“ zu lesen, der Bloggerin Lola Herbig habe ein Blog über Kunst in München gefehlt, als sie ihren Blog unter dem von mir eingeführten Namen startete. Ich habe Frau Herbig selbst vor Monaten bereits darauf aufmerksam gemacht, dass mein Blog seit vielen Jahren unter diesem Namen erscheint. Als eigenständige Webadresse hatte ich ihn mir, vertrauend auf Solidarität in der Bloggerszene, nicht gesichert.

Als langjährige Bloggerin bin ich überzeugt davon, dass die Bloggerszene je vielfältiger desto besser ist. Nicht zum guten Ton, auch in der digitalen Welt, gehört es hingegen meiner Meinung nach, unabgesprochen einen bereits eingeführten Namen zu übernehmen und sozusagen mit nicht nur Suchmaschinen-Rückenwind darunter ein eigenes Projekt zu starten. Damit möchte ich ausdrücklich nichts Negatives über die Inhalte von Frau Herbigs Blog sagen.

Ich bedauere, dass Ihre Mitarbeiterin Frau Althammer, die mich bereits bezüglich meines Blogs kontaktiert hatte, diesen in einem umfassenden Artikel über Kulturblogs in München nicht erwähnenswert fand. Wie auch immer, die Kunst- und Kulturszene Münchens ist lebendig genug, noch viele weitere Blogs mit Stoff zu versorgen. Oder auch noch andere, neue Konzepte der Kulturvermittlung. Bleiben Sie aufmerksam.

Beste Grüße
Dagmar Schott

kunstblogmuenchen.wordpress.com

Alle Jahre wieder: Weltuntergang! Doppelpack von Lusznat

2012-11 2012-12

(c) Hans Albrecht Lusznat

Weil es zum Jahresende mit der Besinnlichkeit nicht weit her ist, hier noch kurz vor Weltuntergang und Gänsebraten ein Last-Minute-Doppelpack der November & Dezember-Kalenderblätter des Fotografen Hans Albrecht Lusznat. In diesem Sinne: Einfach abtauchen!

November Kalenderblatt PDF

Dezember Kalenderblatt PDF

 

 

Invasiv: Lusznat-Kalenderblatt für September 2012

(c) Hans Albrecht Lusznat

Die Gehwegplatten und Straßenpflastersteine harren der Passanten und Fahrzeuge, doch halt: Im engen Gehege der Absperrungen macht sich jemand daran zu schaffen, unter die Oberfläche der steinernen Strukturen vorzudringen. Störender Eingriff oder heilsame Operation? Das Lusznat-Kalenderblatt für September 2012 hier als PDF Download Kalenderblatt September 2012 PDF