Susanne Pittroff räumt die Artothek ein

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  (Foto: Susanne Pittroff)

Es sind bewusst minimalistische Eingriffe, mit denen die Münchner Künstlerin Susanne Pittroff aus den eigentlich wenig aufregenden Räumen der Artothek einen subtilen Wahrnehmungsraum schafft. Seit über 20 Jahren realisiert Pittroff Installationen, Kunst am Bau und im öffentlichen Raum. Ihre Arbeiten bewegen sich dabei im Spannungsfeld verbaler und physischer Bedeutungsebenen, öffnen damit neue Perspektiven – immer ausgehend von der vorgefundenen Raum- und Ortssituation.

(Foto: Susanne Pittroff)

Susanne Pittroff

einräumen

Artothek & Bildersaal

Eröffnung am Freitag 28.3.2014,19 Uhr

Einführung: Dagmar Schott, Kunsthistorikerin

Dauer der Ausstellung:
29.3.2014 – 3.5.2014

Artothek & Bildersaal

Kunstverleih und Ausstellungsraum Rosental 16

EIN KUNSTRAUM DER STADT MÜNCHEN

 

 

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Nele Ströbel packt im Gasteig aus

… und zwar jeden Monat Gasteig-Gesichter und -Geschichten aus ihren Kunst-Koffern, die als mobile Installation während der Gasteig-Jubiläumssaison seit November 2010 im Kulturzentrum verteilt sind.

Am Freitag, 27. Mai um 18:30 und 20:30 gibt es eine Sonder-Führung durch die Künstlerin Nele Ströbel.

Zur lange Nacht  der Musik am Samstag 28.05. gibt es eine zusätzliche Führung um 20:30.

„kunst-koffer-gasteig im Mai“ (Monats-Schwerpunkt: Bibliothek)  Treffpunkt jeweils Pforte Glashalle.

Mehr Infos hier

The Lady is a Rotationshyperboloid

Die bisherige  Dame ohne Oberleib ist endlich komplett und präsentiert sich hier bei montagmorgendlicher Ringbefahrung in stolzer Größe: Rita McBride’s Mae West, die monumentalste Münchnerin seit Errichtung der Bavaria 1850. Während man bei der Königin vom Effnerplatz die Rippen zählen kann, segnet die Fellbeschürzte an der Theresienwiese proper beleibt die Haxenteller & Maß’n – find your personal role model!

 

 

Ich muss euch sagen, es künstlert sehr

Foto: privat

Eine Entdeckung in einem dörflichen Vorgarten Südniedersachsens: Eine offensichtlich für Kunstblüten fruchtbare Gegend, verhandelt diese Installation eines unbekannten Künstlers mit  Material (Blumentöpfe), Motiv (menschliches Paar) und der ebenso transparenten wie schützenden Verpackung (Christo?!) Motive archaischer Kunstproduktion (Fruchtbarkeit, Menschenbild) ebenso eindrücklich wie die Klimaproblematik und das sensible Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit.

In diesem Sinne warme Wünsche, viel Schnee und ruhige Feiertage! Bis dann im nächsten Jahr!

Zeitmaschine zum Anhören: Michaela Melians akustische Denkmalinstallation Memory Loops

Denkt man an  Denkmäler, erwartet man meistens:  Monumentales, Ortsfestes, Unübersehbares, eben etwas, was mit eigener lauter Stimme für andere(s) sprechen will.

Mit ihrer Online-Klanginstallation Memory Loops hat die Münchner Künstlerin Michaela Melian diese Denkmalklischees auf ebenso überraschende wie sinnfällige Weise unterlaufen – und damit zu Recht den 2008 ausgeschriebenen Wettbewerb der Stadt München um „Neue Formen des Erinnerns und Gedenkens “ an die Opfer des NS-Regimes gewonnen.

Zentrum des Kunstwerks ist die Webseite memoryloops.net, auf der Erinnerungen von Zeitzeugen in 300 deutschen und 175 englischen Tonspuren zum Anhören und Downloaden angeboten werden, eingebettet in eine Topographie der Stadt. Darüber hinaus werden an verschiedenen Münchner Institutionen mp3-Player zur Ausleihe angeboten, die zusammen mit einstündigen Tonspuren als Audioguide zu den Orten der Erinnerungen führen. Im öffentlichen Stadtraum finden sich Schilder mit Telefonnummern: Hier kann man zum Ortstarif Tonspuren anhören, die sich auf den jeweiligen Standort beziehen.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk / Hörspiel und Medienkunst realisiert.

http://www.memoryloops.net

Eröffnung
Donnerstag, 23. September 2010, 18.00 Uhr
Rathausgalerie Kunsthalle
München Marienplatz 8

Es sprechen:

Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt MünchenDr. Johannes Grotzky, Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks

Michael Leonhart, Stadtrat der Landeshauptstadt München in Vertretung des Oberbürgermeisters

Kunst im Untergrund: Susanne Pittroff zeigt Projektionen auf Infoscreens

Dort, wo sonst Werbung, News und mehr oder weniger witzfreie Cartoons den Wartenden auf den Bahnsteigen der Muenchner U- und S-Bahn zur Kurzweil verhelfen sollen, findet jetzt Kunst statt:
Auf den Infoscreens in der U-Bahn-Station Ostbahnhof und im S-Bahnhof Rosenheimer Platz werden alle 5 Minuten scheinbar zufällig Standbilder von 5 Sekunden projiziert. Zu sehen sind Menschen mit Mundschutz, in Asien ein vertrautes Bild. Hier jedoch dürften die Fotografien von Susanne Pittroff kontroverse Assoziationen hervorrufen.

Donnerstag 22.07.2010
Freitag 23.07.2010
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„Second screen“ ist Teil der Ausstellung Cityscale der Lothringer13, einem Austauschprojekt mit Künstlern aus München und Istanbul.

„Second screen“
Lothringer13
22.07.–19.09.2010

Sommerexkursion: Von der Lothringer13 an den Stadtrand

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In der Städtischen Kunsthalle Lothringer 13 zeigen Tassilo Letzel und Daniel Samer, gemeinsam als cosmosfilm agierend, ihre filmischen Impressionen und Refeflexionen zur städtischen Peripherie Münchens: Verschwindende Orte, die sie als die letzten Freiräume zum Experiment betrachten.

13.08.2009
Eröffnung um 19.30 Uhr
Deathmetalkonzert mit Nebelkrähe im under13 ab 21.00 Uhr
15.08.2009
Fahrradausflug an den Stadtrand plus weitere Veranstaltungen,
u.a. Diskussionsabend mit Heinz Schütz,  Stadt- und Kunsttheoretiker

Foto (c) Letzel/Samer