Atelierfrische Kunst zum Fest: PLATFORM OPEN STUDIOS und Jahresgaben

Aktuelle Kunst zu Weihnachten wünschen oder verschenken? Die OPEN STUDIOS und die  Jahresgaben-Ausstellung der PLATFORM bieten dazu eine tolle Gelegenheit! Mit dabei sind  Jovana Banjac (siehe Abb., „Ohne Titel“, 2017), Annegret Bleisteiner, Siyoung Kim, Silke Markefka, Rita De Muynck und viele andere Künstlerinnen und Künstler der PLATFORM, deren exklusiv für diese Ausstellung geschaffenen Werke direkt (und preiswert) zu erwerben sind.

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Weitere Informationen auf platform-muenchen.de

PLATFORM OPEN STUDIOS 25.-26. November 2017

„Jahresgaben“: 25. November-1. Dezember 2017

Ausstellung vom 25. November bis 29. November 2017

Öffnungszeiten Mo-Fr 10 – 17 Uhr

Führungen: Sa, 16 Uhr und 18 Uhr, So, 14 Uhr und 16 Uhr

Kistlerhofstraße 70/Haus 60/3. Stock/81379 MünchenU3 Aidenbachstraße

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Ganz schwerer Stoff: Matthew Barney im Haus der Kunst

Matthew Barney 1

(Bild: Enwezor und Barney vor gefühlt 1.000 Zuschauern im Haus der Kunst)

Irgendwie ist man überrascht, wie leise und nachdenklich Matthew Barney im Künstlergespräch mit HdK Chef Okwui Enwezor wirkt. Denn Barney ist auch der Künstler der Riesenformate, der tonnenschweren Objekte und ausufernden Filmfantasien (Cremaster Zyklus). Für die in einigen Bereichen geradezu monströs wirkende Schau im Haus der Kunst musste eigens ein Raum angebaut werden, um einen Teil des 25 Tonnen Eisengusses der Skulpur Djed unterzubringen.

Im Gespräch macht Barney sehr analytisch und überlegt klar, wie sich die Skulpturen aus den Motiven seines über 7 Jahre entstandenen Mega-Filmopus RIVER OF FUNDAMENT und den Performances ableiten, wie die  Zeichnungen aus den Skulpturen – eine Filterprozess der Ideen, beim dem nichts verlorengeht aus der Norman Mailer – Detroit – Altägypten Privatmythologie des Matthew Barney.

matthew barney 2

Was jetzt im Haus der Kunst zu sehen ist, ist schlichtweg grandios, aber wahrscheinlich auch nur im Zusammenhang mit dem Film ganz zu verstehen, wenn überhaupt. Dieser wird heute in einer ausverkauften Premiere in der Münchner Oper gezeigt – und soll im April im Haus der Kunst zu sehen sein. Dranbleiben, der Termin steht noch nicht fest!

MATTHEW BARNEY: RIVER OF FUNDAMENT

Vom 16. März bis 17. August im Haus der Kunst

(Fotos: Dagmar Schott)

Lothringer13: Die Ära Uli. Launch der Dokumentation in der Platform3

Gemacht

Die Künstlerin Uli  Aigner war von 2006 bis 2010 Kuratorin der Städtischen Kunsthalle Lothringer13 in München. Eine Zeit, die geprägt war von unermüdlicher Lust, Neues zu entdecken, vom Experiment, vom spannenden Diskurs. Unter Aigners Leitung entstand ein dichtes Gewebe aus offiziellen und semi-offiziellen Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen , das die Produktionsbedingungen und Interessengebiete junger Künstler/innen widerspiegelte und förderte.

Jetzt hat Uli Aigner über ihre Zeit in der Lothringer13 eine 950 Seiten umfassende Publikation verfasst, die die Ereignisse dieser Zeit dokumentiert. Am morgigen Samstag stellt Uli Aigner ihr Buch in der Platform3 vor – zusammen mit vielen Künstlern, die in der Lothringer13 mitgewirkt und ausgestellt haben.

Die Dokumentation „Gemacht! Done!“ von Uli Aigner ist ab sofort unter issuu.com/lothringer13 online verfügbar.

Uli Aigner: Gemacht! Done!

Booklaunch & Talk

…mit Franka Kaßner, Lisa Erb, Anton Bosnjak, Anna McCarthy, Alcuin Stevenson, Cyrill Lachauer, Matze Görig vielen anderen

Samstag, 02. Februar um 18:00 in der Platform 3

Kistlerhofstr. 70
81379 München

 

Nele Ströbel im PUC: Künstlergespräch & Filmscreening am 12.02.

Blick in die Ausstellung

Am Sonntag, dem 12. Februar 2012 findet in der Ausstellung um 14:00 Uhr ein Künstlergespräch mit Nele Ströbel und Klaus Blanc (wissenschaftlicher Leiter der Abteilung Fotografie der MVHS und Bangladeschkenner) statt.
Anschließend wird Nele Ströbels Film Zu Besuch bei Mahmud, Fotograf in Dhaka Bangladesch. Eine künstlerische Begegnung gezeigt. Februar 2011 war Nele Ströbel in  Bangladesch zu Besuch. Anlass für die künstlerische Begegnung mit Mahmud  war ihr Interesse, wie im ärmsten Land der Welt Künstler leben und arbeiten können. Entstanden ist eine 47-minütige szenische Annäherung.

2011 zeigte der international arbeitende Bildjournalist Mahmud in der Ausstellung „Bangladesh – Land of Resilience“  in der Aspekte Galerie der Münchner VHS den Zustand und die Veränderungsprozesse seines Landes. Der Katalog zu dieser Ausstellung wird ebenfalls präsentiert.

CHITTAGONG BLUES
Eine Raumarbeit von NELE STRÖBEL
Galerie im Puchheimer Kulturcentrum PUC

Künstlergespräch und Filmvorführung am 12.02.2012 von 14-17 Uhr

Ausstellung bis 17. Februar 2012

Puchheimer Kulturcentrum PUC
Mo, Di, Do, Fr 8-12 Uhr
Di 14-16 Uhr, Do 14-18 Uhr
So 12.02. 14-17 Uhr (die Künstlerin ist anwesend)

Uli Aigner portraitiert die Kunst / Ausstellung bei von maltzahn fine arts

(c) Uli Aigner, 2011

Wenn die österreichisch-deutsche Künstlerin Uli Aigner abbildet „was mein Blick fähig ist von Menschen, Dingen oder Institutionen wahrzunehmen“, unterläuft sie das konventionelle Regelwerk des Kunstbetriebs und der klassischen kunsthistorischen Konvention. Ihre Portraits von Menschen und Beziehungsgefügen zeichnet sie auch im großen Format mit Buntstiften. Am kommenden Dienstag, 10.05. eröffnet bei von maltzahn fine arts Aigners Ausstellung „Portraits“, in der sie auch eine neue Videoarbeit („Das neugierige Museum“), ein in limitierter Auflage herausgegebenes Multiple („try to spend a year with“) sowie zahlreiche groß- und kleinformatige Zeichnungen, die eigentlichen „Portraits“, zeigt.

Pressemitteilung Uli_Aigner als PDF

Uli Aigner „Portraits“ bei von maltzahn fine arts

  • Dienstag, 10. Mai 2011, 18 bis 21 Uhr Eröffnung, 19.30 Uhr Einführung von Dagmar Schott
  • Mittwoch, 25. Mai 2011, 19.30 Uhr Künstlergespräch mit Dr. Stella Rollig, Direktorin Lentos Kunstmuseum, Linz
  • Samstag, 4. Juni 2011, 15 bis 17 Uhr Finissage

Frisch eröffnet hat nie gereut

Kleines Sammelsurium letzt- und dieswöchiger Ausstellungseröffnungen:

Bei Galerie Lichtpunkt / Ambacher Contemporary:

Malerei von Daniel Schüßler ‚Weltwechsel‘ (seit 20.01., bis 19.02.11)

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Im Lothringer13 Laden das „Aufbrechen aller Hör-, Eröffnungs- und Punblikumsgewohnheiten“ mit dem beliebten Institut für Leistungsabfall und Kontemplation, Kammerflimmerkollektiv und Rumpeln (siehe auch Antifun in den Kunstarkarden) – aufgebrochen wurde am 20.01.. Der Laden rumpelt bis 12. Februar (Finissage) mit Programm. Noch zu haben:

– Performance institut für leistungsabfall und kontemplation, „müh  geht gegen null“ und DJ Huette, Freitag 28.Januar, 19h
– Performance $$C §F SAVE, SANE and CONSENSUAL (FUN), Samstag  29.Januar, 19h
– Performance mit rumpeln, Freitag 4.Februar, 19h
– Performance „Walk“ (Michael Parsons), Mittwoch 9. Februar,  Treffen 15h im Laden
– Performance mit Max Gumpp & Friends,“An invisible Journey of  Sound“, Freitag 11.Februar, 19h
– Performance „E-Zeremonie“ von institut für leistungsabfall und  kontemplation und Sebastian Giusanni und Finissage, Samstag 12. Februar, 19h

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AGNES MEYER-BRANDIS – BEYOND im kunstraum münchen seit 20.01. „Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Agnes Meyer-Brandis’ künstlerischen Experimenten in Schwerelosigkeit, die sie seit 2007 – nach mehrjähriger Beschäftigung mit unterirdischen Phänomenen – verfolgt.“ Eine Fly-me-to-the-moon Nummer in der Möglichkeitswelt. (bis 6. März)

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Bei Nusser&Baumgart entnehme ich der penetrant nur-englisch globalisierten Einladung die Ausstellung von Albert Weis‚ modernistischen Skulpturen: „The leitmotif of modernity’s ideals and utopias is also the focus of Albert Weis’s works.“ Frisch eröffnet am 25. Januar (bis 5.März).

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Steinle zeigt seit 25. Januar Arbeiten von Karin Geiger. Jene fotografiert „disparate und vakante Kulissen“.

Mutual Transition
24. Februar  |  II/III Maya Bringolf
24. März  |  III/III Schirin Kretschmann
14. April | Künstlergespräch mit Doreen Mende und Stefanie Manthey